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Thema: Home

  1. #1
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    Home

    Hey leute ;D

    Ich sah gestern eine dokumentation names Home, und wollte sie euch nicht vorenthalten.
    Sie ist ein Film ohne Filmrechte, womit sie frei weiter gegeben werden darf, und sie ist auf Youtube komplett in 720p zu sehen.

    Da ich eure unabhängige meinung hören möchte, stelle ich hier einfach das video rein und bitte euch um einen kommentar.

    Bitte nehmt euch die 93 minuten zeit und guckt ihn, ohne euch nebenbei mit irgendwas zu beschäftigen, lasst die bilder auf euch wirken und denkt ein wenig drüber nach. Ich bezweifel das danach noch einer sagen wird das es recht ist wie wir leben.




    Hier der Link zum kompletten Film !


    Geändert von McCrackdown (20.09.2010 um 20:42:40 Uhr)
    Zitat Zitat von Lord Acton
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  2. #2
    Moderator Avatar von Campeòn
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    Also ich kann auch ohne den Film zu gucken sagen, dass es nicht recht ist wie wir leben.

    Mal schaun, gucke ich mir vielleicht mal an.
    Because we do not know when we will die, we get to think of life as an inexhaustible well, and yet everything happens only a certain number of times ... And a very small number really. How many more times will you remember a certain afternoon of your childhood ... an afternoon that is so deeply a part of your being that you can't even conceive of your life without it? Perhaps four or five times more. Perhaps not even that. How many more times will you watch the full moon rise? Perhaps 20. And yet it all seems limitless.

  3. #3
    Mitglied Avatar von Famouz
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    Also:
    1. Die Bilder sind fantastisch, hab ich n paar gute Inspirationen gefunden
    2. Stimmt was gesagt wird und dem stimme ich auch zu, deswegen mach ich auch nachts alles Strom aus, etc.
    3. Alerdings: Alles schön mit Helikopter flügen abgefilmt, durch die Welt fliegen, etc. was das wohl für Schäden an die Erde waren ...

  4. #4
    Administrator Avatar von BaShoR
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    Naja, ich werds mir wohl auch nachher anschauen, aber wenn mans realistisch betrachtet:
    Wir zerstören zwar bestimmte Dinge in der Umwelt, aber das fehlen schafft Raum für andere kommende Lebewesen.
    Die Welt verändert sich stetig und das würde auf kurz oder lang auch so passieren.
    Klar ist es durch uns recht drastisch, aber wenn wir das halbwegs unter Kontrolle bekommen, wird es sich zwar verändern, aber in erträglichem Maße.
    Die Erde nimmt dabei keinen Schaden, höchstens die aktuellen Tiere und Pflanzen, die aber durch resistenteres ersetzt werden.

    Klingt jetzt hart, aber so is der Lauf der Dinge. Würde ein Supervulkan ausbrechen, würde schlimmeres passieren, würde ein Asteroid einschlagen wieder dasselbe.
    Auch die Erderwärmung würde ohne uns passieren, auch wenn nicht so schnell wie momentan.

    Versteht mich aber nicht falsch, ich finde es gut die Umwelt zu bewahren, aber teilweise wird auch gut übertrieben.
    Das Ende des alten ist immer der Anfang von etwas neuem. Alles wird sich weiterentwickeln, Tiere werden aussteben und neue nachkommen.

  5. #5
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    ja, die welt verändert sich von sich aus.
    irgendwann würden die polkappen auch so schmelzen. irgendwann sterben sterben auch tierarten aus. aber wir beschleunigen das ganze um ein tausendfaches, in den nächsten 50 jahren wird sich die welt so weit verändert wie in den letzten millionen jahren nicht. wir haben die natürliche aussterbungsrate um 100.000% beschleuningt.
    wir haben in den nächsten jahrzehnten mit mindestens (!) 200.000.000 klimaflüchtlingen zu rechnen. Wenn du sagst wir tun etwas moralisch nicht verwerfliches wenn wir uns selbst den ast absägen auf dem wir sitzen, wenn wir die welt in eine einöde verwandeln die lebensfeindlich ist, wenn wir unseren kinder und deren kindern die lebensgrundlage vernichten, dann lass uns bitte mal persönlich treffen oder telefonieren und mach mir deinen standpunkt klar, ich versteh es nicht.
    Zitat Zitat von Lord Acton
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  6. #6
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    Das einzige, was man der Menschheit effektiv vorwerfen kann ist, dass sie existiert und die Erde keine natürlichen Feinde bereitstellt.
    Wären wir weniger und nicht so gut angepasst und verbreitet, würde das kaum in dem Ausmaß passieren.
    Jede Tierart könnte sich ohne Feinde und mit Anpassung so verbreiten. Wären wir nicht soviele, wär es auch kaum ein Problem.
    Die Klimaflüchtlinge kommen auch daher, dass es einfach viel zu viele Menschen gibt. Das wird uns auch zum Verhängnis werden.
    Die Erde wird nicht zu einer Einöde werden, das ist schon wieder so dramatisiert. Schaut nicht soviele Endzeitfilme.
    Wir schaden der Umwelt - JA! Aber das lässt sich nicht verhindern, bis wir über unsere aktuelle Technologiestufe hinaus sind.
    Wir haben gerade erst festgestellt, was das Problem ist.

    Es kann moralisch nicht verwerflich sein, wenn genau das unsere Lebensgrundlage ist. Ohne unsere Technologie würden wir nichtmehr klarkommen.
    Moral ist ein zweischneidiges Schwert. Man kann immer sagen, ach das ist son falsch und dann im BMW 20Liter auf 100KM verheizen.
    Leider ist unsere aktuelle Lebensgrundlage und unser Erfolgsmodell ausgelaufen und gleichzeitig ein Problem geworden.
    Dennoch muss man dazu stehen und sich nicht so distanzieren. Der Umstieg ist wichtig, aber man sollte auch begreifen, dass eben das den Menschen ausmacht.
    Entwicklung - Fehler - Weiterentwicklung.

    Klar kann man uns damit die Plage des Planeten nennen, aber sehen wirs mal anders. In ein paar Hundert Jahren könnte sich das ändern und wenn wir auf dem richtigen Weg sind, dann könnte das auch zukünftigen Rassen und Arten das überleben erleichtern.

    Man sieht es ja, wir zerstören Lebensraum indem wir Städte bauen, dennoch entwickeln sich bestimmte Arten momentan richtig gut (Wildschweine, früher Ratten und was weiß ich). Es ist ein geben und ein nehmen. Momentan nehmen wir zuviel, aber ich bin zuversichtlich, dass sich das ändert.

    Wir müssen erst akzeptieren, was wir sind und das das wohl der wahrscheinlichste Weg zur Weiterentwicklung von Technologien, auch für die Umweltfreundlichkeit darstellt, anstatt zu sagen, wir sind einfach nur ein Geschwür auf dem Antlitz der Erde und sollten nichtmehr Autofahren und Kraftwerke abschalten.

    Was passieren muss:
    -Bevölkerungswachstum, vorallem in der dritten Welt muss aufhören (Ja klingt rassistisch, aber ist leider wahr).
    -Vorhandene "böse" Technologien ausnutzen um bessere zu entdecken.

    Danach wird sich auch wieder einiges ändern.
    Klar das momentan ist schade, aber wie gesagt irgendwie bisher einfach unvermeidbar (für die menschliche Zivilisation) gewesen.

  7. #7
    Moderator Avatar von Campeòn
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    Ich bin ähnlicher Ansicht wie Bashor.

    Natürlich bin ich auch der Ansicht, dass wir die Welt zu etwas besserem machen sollten. Eine für mich wesentlich schönere Lebensaufgabe als wie sich sein lebenlang wie ein **sch zu verhalten.

    Nüchtern betrachtet ist es aber alles egal. Was spielt es für eine Rolle, ob wir Menschen überleben oider nicht? Ob wir ein großteil des Planeten zerstören oder nicht? Die Erde wird weiter existieren, es wird neues Leben geben. Oder auch nicht. Alles belanglos im Angesicht der Unendlichkeit des Universums, von Raum und Zeit. Persönlich strebe ich natürlich einen Fortschritt der Menschheit ein, weil es die eigene Zukunft doch wesentlich interessanter macht.
    Geändert von Campeòn (20.09.2010 um 23:12:33 Uhr)
    Because we do not know when we will die, we get to think of life as an inexhaustible well, and yet everything happens only a certain number of times ... And a very small number really. How many more times will you remember a certain afternoon of your childhood ... an afternoon that is so deeply a part of your being that you can't even conceive of your life without it? Perhaps four or five times more. Perhaps not even that. How many more times will you watch the full moon rise? Perhaps 20. And yet it all seems limitless.

  8. #8
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    Bashor, schau dir den film bitte einmal an.

    Zu deiner technologien these:
    Wir haben viele technologien die wir nutzen könnten um die welt zu retten. Dubai hat sonne ohne ende, lebt aber nur von ölexporten. in china gehen jede woche 2 kohlekraftwerke ans netz. Es geht sich aber nicht nur um die umwelt, sondern auch darum, wie wir mit unseren mitmenschen umgehen. wir haben genug zu essen um alle bewohner dieses planeten satt zu bekommen. aber was machen wir? wir züchten tiere in KZ ähnlichen einrichtungen, füttern sie mit dem essen das anderswo so dringend gebraucht wird, lassen sie methan ohne ende produzieren, und wofür? damit wir ein steak auf dem teller haben. Aber was für eine energier steckt dadrin? für 1 kg rindfleisch braucht man ca 16 kg getreide und bis zu 20.000 liter wasser. ein mensch braucht 3-4 liter am tag. 5000 menschen könnten davon trinken, wenn eine familie nicht abends ihr steak braucht.

    wir haben das wissen und die technologie um allen menschen ein würdevolles leben zu bieten, OHNE die umwelt dabei zu zerstören. aber das der mensch dumm ist, wissen wir ja schon lange.
    Zitat Zitat von Lord Acton
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  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ikontflash
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    Wie hat Albert Einstein mal so schön gesagt:
    "2 Dinge sind unendlich. Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."

    Ich bin bezügliches des Themas hier eig eher Bashors Ansicht. Habe mir eben auch schon den ganzen Film angesehen und hab manchmal auch schon gestaunt, was für Schwachsinn in der Welt passiert.
    Aber man kann nicht einfach von heute auf morgen das menschliche Denken umkrämpeln.
    Mit unserer heutigen Technologie ist es noch nicht wirklich umsetzbar ein Kompromiss zu finden, der keine dunklen Schatten werfen wird.
    Man kann nur daran arbeiten und kleine Fortschritte machen, und die werden auch gemacht!!
    Das sollte man nicht außer Acht lassen. Gerade am Ende des Filmes wird doch schön gezeigt, was manche Nationen schon alles machen.
    Und es werden immer mehr einsteigen und die Nachhaltigkeit und den Schutz der Umwelt vertiefen.
    Das geht einfach nicht von heute auf morgen.
    Gott soll Himmel und Erde an 7 Tagen erschaffen haben...
    Unmöglich! So schnell mappen kann keiner.

  10. #10
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    Nein, der Mensch ist ganz und gar nicht dumm in dem Sinne. Er tut das was alle Tiere tun.
    So hart das jetzt klingen mag, die dritte Welt, die das Wasser brauchen sind zum Problem geworden.
    Sie zeugen immer mehr Kinder und werden immer ärmer. Klar, wir tragen unseren Teil zur Armut auch bei, aber das Problem ist das rapide Wachstum.
    Weil alle immer größer werden und nach Reichtum und hohem Lebensstandard streben kommen wir jetzt in die Bredullie.

    Es geht auch gar nicht darum diesen Menschen ein würdevolles Leben zu bieten, denn wenn wir das tun würden, würde sich alles in der Mitte treffen.
    Und wenn man das tatsächlich durchsetzen wollte würden wir bei dem Wachstum generell immer mehr unseren Stadard senken müssen. Ich denke dabei an Wasser und Brot.

    So ist einfach das Leben, in jeder Umgebung, in jeder Art und überall.
    Die Schwachen haben Probleme und die starken streben nach mehr und überleben.

    Und bevor ihr jetzt ankommt und sagt, dass ist so falsch. Nein ist es realistisch gesehen nicht.
    Ich schmeiß auch ab und zu nem ausländischen Panflöter nen € in den Hut oder habe gespendet, weil ich Mitleid habe, aber am Ende können wir nicht allen helfen.

    Und nein, wir haben NICHT die Technologien um allen Menschen ein Würdevolles Leben zu bieten ohne die Umwelt zu zerstören! Nichtmal in 50 Jahren.
    Solarzellen benötigen irrsinnig viel Energie bei der Produktion, Wasserkraftwerke erzeugen nicht viel Energie. Ohne Kohle und Atomkraft würden nur die reichsten sich Strom überhaupt leisten können. Fabriken müssten zumachen, alles würde kollabieren.
    Das ändert sich bald eventuell, aber ohne einen Schaden an der Umwelt wird auch das so schnell nicht machbar sein.
    Und alle 6 Milliarden Menschen so versorgen zu wollen ist ein Wunschtraum. Wir sind jetzt schon viel zu viele um das schnell realisieren zu können.

    Und Campeons Post trifft es.

    Wie gesagt, habe das jetzt ohne den Film gesehen zu haben geschrieben, werde ihn aber aufjedenfall noch anschauen!

    E: Das mit dem Öl und der Kohle kommt daher, dass Solarkraft bisher nicht die besten Resultate liefert und solche Anlagen sehr teuer sind.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Famouz Beitrag anzeigen
    3. Alerdings: Alles schön mit Helikopter flügen abgefilmt, durch die Welt fliegen, etc. was das wohl für Schäden an die Erde waren ...
    Du hast schon gesehen das etliche szene animiert sind? vorallem am anfang.


    ich sage auch nicht, dass man von jetzt auf gleich akw's und kraftwerke mit fosilen brennstoffen dicht machen sollte. aber man sollte keine neuen mehr bauen sonder die zahl langsam reduzieren.
    wieso denkst du nicht das wir schon alle technologien haben? es gibt doch schon klimaneutrale orte/stadtteile, biogas ist groß im kommen und sogar eine der wenigen anlagen mit gewinnen im 2 stelligen bereich. aber die menschen benutzen es nicht. noch hat china kohle und beutet diese aus.
    Meiner meinung nach müssen wir an all diesen punkten arbeiten:

    1. Wir essen Fleisch, Fisch, Eier, trinken Milch und beuten die tiere auf andere weiße aus:
    Wir züchten Lebewesen in absoluter Gefangenschaft. Wir mäßten sie, nur um sie irgendwann zu töten und ihr Fleisch zu essen. Oder um sie 2 mal am Tag zu vergewaltigen für ein Glas milch. Jetzt kommt nicht wieder mit dem "Der stärkere steht über dem schwächeren" Tiere sind Lebewesen und haben genauso ein recht zu Leben wie wir. Außerdem verschlinkt die ganze Industrie Milliarden Liter Wasser und die Wiederkäuer erzeugten 2008 80.000.000 t Methan, welches 20 mal schädlicher ist als CO². Mit dem Wasser und dem Futter für die Tiere könnte man sehr wohl die komplette weltbevölkerung ernähren, vorrausgesetzt man verteilt es richtig, was zwar ein logistischer akt wäre, aber eine spezies die zum mond und zurück fliegen kann sollte zumindest essen verteilen können.
    Klar, der urmench hat auch von der Jagd gelebt. Damals waren wir auch manchmal die Stärkeren und auch manchmal die Schwächeren. Heutzutage haben wir keinen Feind mehr. Außer uns selbst.

    2. Wir beuten fossile Rohstoffe aus, sei es Öl, Gas oder fossiles Wasser
    Rohstoffe die über Millionen jahre entstanden ist werden von uns in wenigen Jahrezehnten ausgenutzt. in 50 jahren wird nichts mehr von dem Öl und Gas da sein. Wen überachts. Wir haben 10.000 Bohrinseln, tausende Kilometer Gas und Öl leitungen aus denen jeden tag Öl leckt. 685.000 t Rohöl fließt jedes jahr (!) in die umwelt, ohne das wir etwas davon mitbekommen. Aus schiffen die ihren machinenraum reinigen, aus kaputten leitungen, oder aus raffinerien die undichte tanks haben oder einfach mal jemand nicht aufgepasst hat.
    Wir verbrennen energie die vor millionen jahren mal als Sonnenlicht auf der Erde angekommen ist. Nun wird CO² frei das unsere Atmosphäre verändert. Mehr Sonnenstrahlen werden zurück auf die erde gespiegelt. Die polkappen schmelzen. Sehr bald wird der Meeresspiegel um 7 meter steigen. Wenn der Grönlandeisschild schmilzt wird aller wahrscheinlichkeit nach der Golfstrom, der in den letzten jahren schon ein dirttel an kraft verloren hat, aufhören zu fließen. Was dann passiert? es wird erstmal EIS kalt. Eine neue Eiszeit über Europa. Anderswo werden Hitze und trockenheit die Menschen plagen.
    Wir entnehmen der wüste fossiles grundwasser, also wasser was sich einmal dort gesammelt hat, es gibt aber keinen nachschub. Dies bringt für kurze zeit leben in die wüste, die wirtschaftskraft steigt. für einige jahre. Danach sind die wüsten noch trockener, es gibt keine oasen mehr und man hat geld in den wind geschossen. nun ist die wüste wirklich lebensfeindlich.
    Wir zapfen immer mehr flüsse an. schon 10% aller ströme kommen im sommer nicht mehr an ihr ziel. Schmelzwasser aus den bergen wird auch immer knapper, da es nicht mehr so oft kalt wird damit neuer schnee fällt. Gletscher werden immer seltener, vom Ewigen Eis ist immer seltener die rede.

    Zitat Zitat von Bashor
    E: Das mit dem Öl und der Kohle kommt daher, dass Solarkraft bisher nicht die besten Resultate liefert und solche Anlagen sehr teuer sind.
    Damit wären wir bei punkt 3:
    Gier beherscht unsere Welt. Wir wollen immer mehr. Immer schneller. Das kapitalistische system wird uns auf kurz oder lang zerstören.
    Firmen bekommen immer mehr macht. Der staat kann nichts anderes machen als ihnen auch noch geld hinten rein zu pumpen wenn es mit ihnen bergab geht. Wir müssen uns gegen dieses system stellen und die aubeutung des menschen verhindern. Man fragt sich, ob es der wirtschaft nichtmehr um den menschen und werte geht, aber diese frage stellt sich manchen nicht, da der mensch als solches hoch profitabel ist.
    Zitat Zitat von Lord Acton
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  12. #12
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    Zitat Zitat von McCrackdown Beitrag anzeigen
    wieso denkst du nicht das wir schon alle technologien haben? es gibt doch schon klimaneutrale orte/stadtteile, biogas ist groß im kommen und sogar eine der wenigen anlagen mit gewinnen im 2 stelligen bereich. aber die menschen benutzen es nicht. noch hat china kohle und beutet diese aus.
    Richtig, es gibt Klimaneutrale Orte oder Stadtteile AUF DEM PAPIER.
    -> Die Energie für Strom und Heizen mag dort klimaneutral (das Wort sollte es eh nicht geben) erzeugt werden, was nicht bedeutet, dass die Logistik, die Warenerzeugung und der Import dort jemals Neutral laufen würden. Meistens haben diese Orte auch irgendeinen Vorteil, den viele nicht haben (Riesiger Fluß mit starkem Gefälle, Erdwärme in Island oder viel viel viel Sonne). Momentan mit unserer jetzigen Technologie ist der komplette Umstieg eine Sache der unmöglichkeit, deswegen Forschen, forschen, forschen...

    zu 1.
    So ist das halt und ohne diesen Umstand würden wir noch in Höhlen wohnen und uns mit Keulen gegenseitig totklopfen.
    Die Landwirtschaft und Tierhaltung ist der einzige Grund, warums uns so gut geht und wir uns auch so entwickeln konnten.
    Klar ist es moralisch fragwürdig Tiere so zu halten, aber ganz ehrlich, wer hier würde freiwillig auf Fleisch verzichten (außer Vegetarier natürlich) nur damit die Tiere da wie du es so schön sagst "das Recht zu Leben haben". Das ist auch wieder falsch, diese Tiere würden ohne die Industrie gar nicht leben.
    Unsere Ernährung ist einfach neben Pflanzen auch auf Fleisch und Sonstiges ausgelegt...

    Gehen wir einen Schritt weiter: Du meinst, wir könnten ohne Probleme die Weltbevölkerung ernähren. Gut eventuell würde das einekurze Zeit klappen, wenn die reichen Länder abgeben. Aber denk weiter: Unmut in den Ländern die abgeben müssen, vom jetzigen Standpunkt aus gesehen Armut in Industrienationen, die sich das erarbeitet haben.
    Diese Unzufriedenheit wird sich in Aufstände wandeln. Durch das zurückgehen des Reichtums und der Kapazitäten würden wir wohl wieder zurück ins Mittelalter fallen (drastisch ausgedrückt). Leute würden sich gegenseitig fertigmachen, Technologie würde nicht mehr weiter produziert werden können und die Industrienationen würden untergehen.
    Der Mensch ist auch nur ein Tier, das auf seinen Vorteil bedacht ist undso wird es immer bleiben, auch wenn moralisten immer wieder ankommen mit Sätzen wie "Ja das ist grausam und unmenschlich".. Pah! ist es nicht... Diese Leute würden wenn sie am Existenzminimum stünden wegen der Umverteilung genauso heulen und randalieren wie alle anderen.

    Man sollte erstmal nachdenken, was das für Konsequenzen hätte.


    zu 2.
    Schön die Beispiele aus dem Film genommen.
    Dennoch: Wenn wir unsere Entwicklung so fortsetzen, finden wir wohl demnächst Alternativen und schaffen den Umstieg. Es wird dauern bis alles ausgereift ist, aber nach und nach denke ich wird das machbar sein. Also was solls, im Optimalfall können wir mit unseren jetzigen Ölreserven die Welt soweit vorranbringen, dass wir es dann nichtmehr benötigen. Klar ist das momentan gesehen fast ein Wunschtraum, aber schaut euch die Entwicklung in den letzten 100 Jahren an.
    Hören wir von jetzt auf gleich auf, wie es der Film predigen will, wird daraus nichts. Es wird nur gespart und die Entwicklung wird auch in gewissem Maße stagnieren.
    Denn warum forschen wenn die Produktivität und Nachfrage auf der Welt zurückgeht und genau das wird bei exzessivem sparen (auch an Energie) passieren.


    zu 3.

    Gier ist normal. Ohne sie würde auch wieder alles stagnieren. Weil wenn wir nach nichts streben erreichen wir nichts.
    Klar sollte das im gesunden Rahmen bleiben... Aber ist halt bei vielen nicht möglich.
    Ob es uns zerstören wird, keine Ahnung. Bisher läuft es OK, viele Rückschläge aber die Nachfrage des Kapitalismus verbessert momentan wieder recht viel von seinen Fehlern (zumindest in den erste Welt- Ländern).

    Was heißt da, "ob es der wirtschaft nichtmehr um den Menschen und Werte geht". Der Wirtschaft ging es noch nie um den Menschen und irgendwelche Werte.
    Die einzigen Firmen, die das sagen, wollen damit ihren Ruf stärken, wären aber wenn es den Menschen ******* egal wäre auch nicht anders.
    Das streben der Wirtschaft (außer bei gemeinnützigen Organisationen) ist immer das streben nach Macht und Gewinnmaximierung, anders ginge es auch vielerorts gar nicht.

    Da du mein "sehr teuer" unterstrichen hast. Das war eigentlich anders gemeint. Nicht wie ein sehr teuer, sondern eher wie ein UNTRAGBAR teuer. Momentan ist das leider so.
    Ich denke nicht, dass sich eines der größeren Länder unserer Welt einen Umstieg auf Solarkraft komplett leisten könnte. Dubai eventuell Aber die sitzen ja auch mit wenigen Einwohnern und unendlich viel Geld in der Wüste...

    Ich weiß, das hört sich nach sehr starker Kritik an. Aber ich stimme mit dir überein, dass sich was ändern muss.
    Nur denke ich, dass wir auf dem besten Weg sind und sich diese moraltour eh nicht lohnt. Die bringt uns einfach nicht weiter.
    Vergiss nie, die Konsequenzen sollten dir vorher bewusst sein, bevor du hier von Umstieg und komplette Nahrungsversorgung für 6 Milliarden Menschen sprichst.
    Es scheint sich vielleicht leicht anzuhören in deinen Ohren, ist aber eher eine Traumvorstellung. Heutzutage ist das so gut wie unmöglich. Mögliche Probleme habe ich dir ja oben aufgezählt.

  13. #13
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    Weiß jemand wo es den Film zum Download gibt? Wenn ja wäre ein Link sehr nett, danke euch!

  14. #14
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    Ich kann dir JDownloader empfehlen, einfach instalieren, an machen, youtubelink kopieren. Das programm erkennt den link und stellt dir die 3 qualitätsstufen zur auswahl, im avi und mp4 mein ich.
    auch praktisch für allerlei downloads.
    Zitat Zitat von Lord Acton
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  15. #15
    Stammgast Avatar von Josch
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    Habs mir jetzt noch nicht angeschaut, werd gleich mal reingucken. Nur ein paar Sachen vorweg^^
    Ich denk mal, dass das auch sone Art Propagandafilm sein wird. Da wird mit Bildern Eindruck geschunden, da wird mit Zahlen und Fakten um sich geworfen und alles ins richtige Licht gerückt.
    Vielleicht lieg ich auch falsch und das ist wirklich mal ein Film, der zeigt, wies wirklich ist. Und nicht nur so ein "Wir sind so böse"-Streifen, der nur negative Seiten zeigt und alles andere einfach mal ausblendet...
    Ich hab aber dieses Gefühl jetzt durch das Lesen von Crackdowns Beiträgen gekriegt...
    Nimms mir nich übel - aber was du redest, ist einfach Stuss. Ich weiß jetzt nicht, wo her du dein Wissen hast, aber das ist alles einfach nur Halbwissen.
    Gerade mit Zahlen kann ma ne Menge Blödsinn anstellen: Z.B. die Geschichte mit 1 kg Rindfleisch braucht 20.000 Liter Wasser. Klingt eindrucksvoll, aber sagt doch irgendwie gar nix aus? Eine andere Message davon wäre doch: Schlachtet alle Kühe, die trinken uns das Wasser weg.... oO
    Auch sehr amüsant: "685.000 t Rohöl fließt jedes jahr (!) in die umwelt" Oha, sogar mit Ausrufezeichen! Du weißt schon, dass das verhältnismäßig gesehen einfach mal irrelevant ist? Wenn du das jetzt punktuell in einen See kippst - OK, da geht der kaputt. Aber du hast das Gegenargument ja selbst schon geliefert. Das wird doch langsam und vor Allem diffus/verteilt eingetragen... Egal wie schädlich etwas ist, erst die Dosis machts.
    Genauso: "die Wiederkäuer erzeugten 2008 80.000.000 t Methan, welches 20 mal schädlicher ist als CO²" OK, 80mio Tonnen ist erstmal ne große Zahl, aber wieder verhältnismäßig nicht all zu groß. Gerade im Vergleich zu CO2. Das ist vielleicht weniger schädlich (und solche Angaben wie: "Methan ist 20x schädlicher als CO2" sind einfach nur unseriös. Wie misst man denn die "Schädlichkeit" eines Gases? Einfach nur Extinktionskoeffizienten vergleichen? Stoßradien mit für die Gewichtung nehmen?), liegt aber deutlich mehr vor...
    Oder auch: "Sehr bald wird der Meeresspiegel um 7 meter steigen." Ach. Echt? Guck an. Nee, ich bin auch kein Geologe/Meteorologe, kann dir aber eins sagen. Es gibt auf der Welt nicht ein einziges Klimamodell, welches über einen größeren Zeitraum das Weltklima vorhersagen kann. Das ist doch im Grunde die Message in jedem Beitrag zu diesem Thema.
    Klar kann ich dir berechnen, dass im nächsten Pferderennen das Pferd Nummer 3,14 gewinnt - jedoch nur, wenns sich um kugelförmige Pferde im Vakuum handelt.... Wir haben einfach noch lange nicht genügend Einblick in alle Einflussgrößen des Weltklimas. Mit solchen Prognosen sollte man immer sehr vorsichtig sein.... Oder was glaubst du, warum es so viele verschiedene Prognosen gibt?

    Insgesamt ist meine Meinung: Ja, es gibt verdammt große Probleme auf der Erde. Allerdings wird unser Einfluss meiner Meinung nach gern mal überschätzt (Bsp. globale Erwärmung), wobei es natürlich richtig ist, dass man sich umweltorientiert verhalten muss! Da muss sich aber erstmal jeder an die eigene Nase fassen.
    Und dann haben wir auch immer noch nicht die Techniken, uns "klimaneutral" zu versorgen. Noch sind Solarzellen zu teuer (und wie teuer etwas ist spiegelt oft sehr gut wieder, wie aufwändig Hier gehts nicht nur um Kapitalismus, sondern auch Effektivität!), Windkraftwerke zu wenig effektiv... Ich hoffe ja immer noch auf die Kernfusion^^
    Nee, aber viele Probleme liegen halt meiner Meinung nach auch ganz woanders. Nämlich in dem "sozialen Charakter" (mir fällt grad nix besseres ein) des Menschen. Solange wir uns die Köppe einschlagen wegen territorialer Ansprüche oder irgendwelcher ideellen Vorstellungen wird nix werden.
    Was in diesen Filmen immer verlangt wird ist doch immer, dass wir alle schön hübsch fein Hand in Hand mit einem sozialistischen Lächeln die Welt wieder schööön machen. Klar, kein Kommunismus ist auch keine Lösung, aber in der heutigen Welt sind viele Konzepte halt einfach nicht machbar. Und da bringts dann auch nix, drüber rumzuheulen...
    Nur sagen was schlecht ist und selber keine sinnvollen Vorschläge haben - das mag ich immer besonders.

    Naja, hoffentlich irre ich mich und der Film ist besser. Wenn die Internetverbindung hier noch ne Weile hält, kann ich mir den vielleicht wenigstens auf 360p im ganzen angucken

    EDIT: Ups, ich komm hier irgendwie wieder sehr klug********risch und besserwisserisch rüber.
    Ich bin aber natürlich auch keiner, der die Weisheit mit den ganz großen Löffeln gefressen hat. Ich halte mich allerdings selbst für nen ziemlich umweltorientierten Menschen und hab mich von daher auch schon mit so einigen Sachen beschäftigt. Im Rahmen meines Studiums hab ich auch einiges mitgekriegt, was eben auch relevant für solche Umweltthemen, gerade wie Treibhauseffekt, ist. Früher hab ich auch alles mit Begeisterung aufgenommen, was irgendwie gesagt hat: Ja, wir sind alle so schlecht, macht ma was. Aber irgendwann merkt man, dass das oft nur heiße Luft ist, was da produziert ist... Man muss halt immer sehr kritisch sein
    Ich lasse mich aber immer noch gerne eines besseren belehren
    Geändert von Josch (21.09.2010 um 21:15:34 Uhr)
    Nur Puffin schenkt mir die Kraft und Ausdauer, die ich brauche!

  16. #16
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    So da bin ich wieder mit etwas mehr zeit für eine angeregte diskusion.

    Im film wird an keinem punkt gesagt das wir den verbrauch der fossilen rohstoffe sofortig beenden sollen. aber wir sollten sofortig den ausbau des verbrauchs beenden. du sagst es selbst, man hat an vielen orten die möglichkeit andere energien zu benutzen. Erdwärme, Windkraft, Biogasanlagen, solarenergie. Trotzdem nutzen wir diese nicht. In dubai gibts sonne bis zum umfallen, und wieviel solaranlagen gibt es dort? keine! (nicht so kleine solarzellen für nen ventilator oder so ) Da liegt der größte kritikpunkt. Man kann verdammt viel machen, wenn man will. aber einfach weiter auf der öl zu setzten ist ja einfacher. Kein grüner sagt das es der einfachere weg ist. Aber er ist möglich diese quellen effektiv und gewinnbringend zu nutzen. Warum tun wir das nicht?

    Zu dem vermeintlichen halbwissen: Ich habe mich in letzter zeit sehr intensiv mit der tierzüchtung und deren folgen auseinander gesetzt. warst du jemals in einer schlachterei? Ekelhaft sag ich dir. Die bis zu 20.000 liter pro kilo rindfleisch entstehen durch verschiedene faktoren: Das wasser zur bewässerung der futterpflanzen ist der größte punkt. Ein durchschnitliches Rind wiegt etwa 650kg, wovon die hälfte gegessen werden kann. macht 325 * 12 kilo getreide pro kg rindfleisch (durchschnittswert). sind schon knappe 4 tonnen getreide die das vieh im laufe seines lebens frisst. ein kilogram soja braucht etwas mehr als 1000 liter wasser zum wachsen. ahnt ihr schon in was für dimensionen das geht? das ganze ****** vieh frisst im laufe seines lebens pflanzen die zum wachsen fast 4.000.000 liter wasser gebraucht haben.
    Das tier muss aber noch trinken, etwa 60 liter am tag im durchschnitt aus (am anfang des lebens weniger, später umso mehr) gehen wir mal von groben 2 jahren aus (bis 24 monaten werden sie noch als jungrind bezeichnet, wann genau das rind geschlachtet wird, weiß ich nicht. 60*365*2= 43800 liter trinkt das rind in seinem leben. sind schon insgesamt 4.043.800 Liter. Zusätzlich muss das Rind und der stall gesäubert werden. da ich dazu keine genauen zahlen kenne geh ich mal von 5000 liter zur reinigung des tieres und nochmal 5000 liter für die stallreinigung pro jahr. auf 2 jahre, wieder 20.000 liter wasser mehr. 4.063.800 Liter Wasser für ein Rind. Um die sache etwas abzukürzen und nicht in die kleinsten details zu gehen, gehe ich mal von 6200 liter für die schlachtung un weiterverarbeitung aus. macht insgesamt 4.070.000 Liter pro vieh. rechnen wir das mal runter. wir können nur die hälfte des tieres verwerten, aber nur fleisch züchten geht ja nicht. also, das ganze durch 325 geteilt. macht? 12523 Liter pro Kilogramm fleisch. Zum vergleich, ein kilo kartoffeln braucht 700 -900 liter im anbau.
    Soviel zu halbwissen, hier vorgerechnet

    Und josch, ja, es gibt viele verschiedene prognosen. 7 meter höhrere wasserspiegel ist die zahl in den pessimistischten
    Zitat Zitat von Lord Acton
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  17. #17
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    Also ich finde Schlachtereien nicht ekelhaft... nen Freund von mir hat auch mal nen Praktikum dort gemacht. Eigentlich ganz cool so ne Anlage. Die Tiere tun mir nur ein bisschen leid, aber irgendwie muss ja das Steak auf den Grill kommen.

    Das auf der Welt weniger Fleisch konsumiert werden sollte ist richtig. Man muss sich nur mal überlegen wie viel Fleisch hier in Deutschland gegessen wird, im Prinzip bei fast jeder Mahlzeit. Das ginge auch anders, es gibt ja noch andere lecke Sachen.

    aber wir sollten sofortig den ausbau des verbrauchs beenden.
    Ja, das hört sich super an. Wird sich nur nicht durchsetzen lassen. Da kann man so viel appellieren wie man will, es wird nicht passieren. Und eben mit dieser Realität muss man sich abfinden und andere Forderungen stellen. Mittlerweile hat es ja schon angefangen mit dem Umdenken, siehe Elektroautos (auch wenn die für sich gesehen sinnlos sind). Es wird schon viel in die richtige Richtung geforscht (und es wird ja nicht weniger). Viel mehr kann man nicht machen...
    Because we do not know when we will die, we get to think of life as an inexhaustible well, and yet everything happens only a certain number of times ... And a very small number really. How many more times will you remember a certain afternoon of your childhood ... an afternoon that is so deeply a part of your being that you can't even conceive of your life without it? Perhaps four or five times more. Perhaps not even that. How many more times will you watch the full moon rise? Perhaps 20. And yet it all seems limitless.

  18. #18
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    Würde der wille des volkes eine solche beendigung des ausbaus der ausbeutung fossiler rohstoffe sein, dann würde es auf kurz oder lang auch umgesetzt werden. also müssen wir ein bewusstsein für die umwelt erwecken. aus dem grunde habe ich das video gepostet. um euch zum nachdenken zu animieren, zur diskusion anzuregen und um vielleicht einen oder zwei vom absoluten verbraucher zum bewussten verbraucher zu machen.
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  19. #19
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    So und jetzt rechne mal aus, was ein Mensch im Jahr an Wasser verbraucht!
    Man geht von einem Durchschnittswert von 130 Liter Wasser pro Tag aus (wobei ich persönlich sagen würde, dass der sogar ab und zu noch größer sein kann).
    130*365=47.450 Liter Wasser pro Jahr.
    Ein Mensch lebt sag ich jetzt ma 75 Jahre.
    47.450*75=3.560.750 Liter pro Mensch

    Da sind wir bei dem Wert deines Rindes mal schon ganz schön nah dran.
    Und da es aber definitiv mehr Menschen auf der ganzen Welt gibt, als Rinder verbraucht der Mensch sehr viel mehr Wasser als ein Rind.

    Dieses Argument hat definitiv keine große Schlagweite. Und das Fleisch eines Menschen kann man danach noch nicht mal weiter verwenden
    Gott soll Himmel und Erde an 7 Tagen erschaffen haben...
    Unmöglich! So schnell mappen kann keiner.

  20. #20
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    Ja es wäre Zeit für eine "Die Grünen 2.0" Bewegung in Deutschland. Ich halte es allerdings für unmöglich, dass solch eine Bewegung im Volk entsteht, jedenfalls nicht in den nächsten 10 Jahren. Dafür müsste es mehr sichtbare Folgeschäden geben, etc geben. Im Moment geht es uns halt einfach zu gut, als das sowas klappen könnte.

    Naja, das Argument mit dem Wasser ist schon ok. Im Grunde geht es nur um den hohen Fleischkonsum. Und Fleisch ist nunmal in der Herstellung teuer/aufwändiger als pflanzliche Nahrung. Die ganze Mennscheit mit dem deutschen Fleischkonsum wäre daher nicht so gut.
    Geändert von Campeòn (22.09.2010 um 17:23:27 Uhr)
    Because we do not know when we will die, we get to think of life as an inexhaustible well, and yet everything happens only a certain number of times ... And a very small number really. How many more times will you remember a certain afternoon of your childhood ... an afternoon that is so deeply a part of your being that you can't even conceive of your life without it? Perhaps four or five times more. Perhaps not even that. How many more times will you watch the full moon rise? Perhaps 20. And yet it all seems limitless.

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